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Ammoniakspeicherung

Neben der Speicherung von Wasserstoff in unterirdischen Kavernen kann Wasserstoff auch in Form von grünem Ammoniak gespeichert werden. Wir geben eine kompakte Einordnung zu grünem Ammoniak und zeigen, welche Rolle dieser für die Energiewende spielen kann.

Für den Transport von Wasserstoff bei langen Strecken eignet sich grüner Ammoniak

Neben dem grünen Wasserstoff gilt auch Ammoniak als eine Schlüsselkomponente der Energiewende. Durch seine chemische Verbindung (NH3), bestehend aus einem Stickstoffatom (N) verknüpft mit drei Wasserstoffatomen (H), bietet Ammoniak die Möglichkeit, Wasserstoff zu speichern. Verbunden mit dem Stickstoff wird Wasserstoff somit in einem druckbedingt flüssigen Zustand transportabel.

Wird Ammoniak mittels Strom aus erneuerbaren Energien hergestellt, ist der gebundene Wasserstoff zudem als grün einzuordnen. Dieser Prozess der Ammoniakherstellung nennt sich Haber-Bosch-Verfahren.

Ammoniak kann in seinem flüssigen Zustand beispielsweise per Schiff oder Tanklaster einfach bewegt werden. An seinem Verwendungsort angekommen, kann der Wasserstoff dann chemisch vom Stickstoff gelöst und genutzt werden. Auch die weitere Verwendung des Ammoniaks an sich bietet verschiedene Potenziale. So kann dieser in bestehenden Infrastrukturen gelagert oder in industriellen Prozessen verwendet werden.

Industrien, wie die Stahlherstellung oder die Produktion chemischer Grundstoffe beispielsweise, nutzen traditionellerweise Ammoniak. Grüner Ammoniak trägt hier somit zur Emissionsreduktion bei.

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